Die Entwicklung der Tierkreiszeichen haben wir dem Mond zu verdanken, der im Laufe eines Kalenderjahres 12 Mal und ein bisschen mehr um die Erde wandert.
So entstand auch die Zeiteinteilung des Jahres in zwölf Monate. Das astrologische Jahr beginnt am 21. März, nämlich dem Tag im Frühling, an dem die Nacht genauso lang ist wie der Tag.
Die Sonne beschreibt scheinbar im Laufe des Jahres eine Ellipse durch verschiedene Sternbilder in die die ersten Astronomen Tierbilder hinein deuteten, um sie benennen zu können. Die zwölf Sternbilder, die auf der Linie dieser Ellipse liegen, sind die Grundlage der Tierkreiszeichen.
Schaut man sich ein Horoskop genauer an, wird man feststellen, dass die Tierkreiszeichen entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn eingetragen sind. Das hängt ganz einfach damit zusammen, dass die Sonne ihre scheinbare Wanderung im Osten beginnt und über den Norden nach Westen fortsetzt, um schließlich über den Süden wieder in Richtung Osten zu wandern.
Die Kalenderdaten stimmen schon lange nicht mehr mit der „Wanderung“ der Sonne durch die einzelnen Zeichen überein. Deshalb können die in einschlägigen Büchern und Tabellen angegebenen Zeiten nur als grobe Richtzeiten verwendet werden und müssen mit Hilfe der so genannten Ephemeridentabellen korrigiert werden. Gute PC- Programme tun das bereits automatisch, indem sie auch den Geburtsort mit diesen Tabellen abgleichen.